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Die Geschichte von Salz
und Gewürzen

Ohne Salz und Gewürze schmeckt nichts

Auch wenn ihr mengenmäßiger Anteil am täglichen Essen meist über drübergestreute Prisen, Teelöffelmengen oder über das Quantum zwischen zwei Fingerspitzen nicht hinausgeht, sind Salz- und Gewürzzugaben kulinarisch von immenser Bedeutung. Das Salz in der Suppe ist sprichwörtlich und was wäre ein Braten ohne Salz und Pfeffer, Kartoffelpürree ohne Muskat, eine Pizza ganz ohne Basilikum oder Zwetschkenkompott ohne etwas Zimt – doch sicher nur fade und eintönig.
Für die Würze unseres Lebens sorgen Salz, Pfeffer und alle anderen Gewürze nicht nur in kulinarischer Hinsicht: Kein anderes unter unseren Nahrungsmitteln beeinflusste den Verlauf der Geschichte so wie der Salzhandel und der Handel mit Gewürzen. Keinen anderen Zutaten werden mehr Heilkräfte zugeordnet und sie faszinieren uns Menschen schon seit alters her. Zugesprochen werden ihnen sogar auch aphrodisierende und magische Kräfte.

Seit wann die Menschen würzen

In grauer Vorzeit hatten unsere Vorfahren erkannt, dass bestimmte Früchte und Blätter den Geschmack ihres Essens deutlich verbessern. Nachdem das Fleisch über den lodernden Feuern gebraten war, wurde es mit Beeren und Blättern eingerieben – und als dann der Topf erfunden worden war, erweiterte sich das Repertoire an Gewürzen ungemein. Denn die Gewürze konnten nun aufbewahrt und gemischt werden – als Konservierungsmittel und Geschmacksgeber gewannen später auch Salzbeigaben mehr und mehr an Bedeutung. Weit am Anfang waren es schon 7000 v. Chr. die mexikanischen Ureinwohner, denen die Verwendung von Chili als Würze nachgewiesen werden kann.
Die Geschichte der Würzmittel lässt sich genauer bis an den Beginn des Altertums vor etwa 5500 Jahren zurückverfolgen. Für die sogenannte Alte Welt liegt die Wiege der Gewürze noch viel weiter zurück auf dem indischen Subkontinent.

Die wertvollen Gewürze

Vor 5000 Jahren existierte dort bereits ein weitverzweigtes Handelsnetz, das sich von Indien bis China, Persien, Ägypten und Mesopotamien erstreckte – entsprechend alte Restfunde von Safran, Kardamom, Anis, Bockshornklee, Kümmel, Fenchel und Dill in den alten ägyptischen Pyramiden gelten als wertvolle kulturhistorische Belege.
Im Griechenland der Antike und im alten Rom gelangte einerseits die Kräuterheilkunde unter Verwendung verschiedener Gewürzkräuter als auch die Verwendung von Gewürzen in der Speisenzubereitung zur Blütezeit. Neben den Feldzügen Alexanders des Großen waren es auch die römischen Legionäre, die die Gewürze später in Europa verbreiteten.
Auch entlang der Karawanenrouten quer durch Asien wurden Gewürze nach Europa gebracht. Die Seidenstraße ist eine der berühmtesten Handelsrouten.
So hatten zunächst arabische Händler in der Antike und im frühen Mittelalter den Gewürzhandel fest im Griff. Bevorzugt war damals der direkte Tausch von Waren wie Seide gegen Gewürze, Gewürze gegen Schmuck, Pelze, Wolldecken usw. So gelangten immer mehr orientalische Gewürze nach Europa. Auch während der Kreuzzüge im 12. und 13. Jahrhundert entwickelte sich der Gewürzhandel weiter. Den Seeweg von Indien und Südafrika aus hatten einige Gewürztransporte bereits etwa ab 100 n. Chr. genommen. Christoph Kolumbus, Bartolomeu Diaz, Fernando Magellan und Vasco da Gama waren damals, wie es Kolumbus 1492 in seinem Bordbuch formulierte, „auf der Suche nach Gold, Gewürzen und neuen Ländern“.
Gewürze hielten nicht allein als Würz- und Heilmittel Einzug in die mittelalterlichen Kräutergärten. Vielmehr begründete der Gewürzhandel den Reichtum vieler Städte wie Venedig oder Genua. Mit schwankenden Machtverhältnissen und der stetigen Weiterentwicklung der Schifffahrt wurden auch London, Antwerpen und Brügge zu Umschlagzentren des Gewürzhandels. Denn nach den entdeckungsfreudigen Spaniern und Portugiesen hatten sich auch die Briten und besonders die Holländer auf den Weg nach Fernost gemacht, um am Reichtum durch den Handel mit Gewürzen teilzuhaben.

Das Comeback

Erst nach Ende des Zweiten Weltkriegs erlebten die verschiedenen Gewürze ein großes Comeback. Der Verkauf in Gläsern und Dosen weckte das Interesse der Menschen und durch die zunehmende Reisefreudigkeit und das Entdecken anderer Kulturen kamen auch Gewürze aus fremden Regionen in den Küchen der Welt zu wachsender Geltung. Das Interesse an Kräutern und Gewürzen wuchs – und weil Gewürze und die verschiedenen Salzarten immer schon gute Partner waren, wurden Gewürzsalze zu aromatischen Ergebnissen der kulinarischen Experimentierfreudigkeit mit immer neuen Geschmacksnuancen.

Eine raffinierte Verbindung!

Auch das Speisesalz gilt seit Jahrtausenden zu den Würz- aber auch den Konservierungsmitteln quer durch alle Zivilisationen und auf sämtlichen Kontinenten. Schon die alten Babylonier und Sumerer benutzten es als Konservierungsmittel und bereits im Alten Testament wurden verschiedene Salzarten erwähnt. Kultische Funktion hatte es in vielen Kulturen, die Griechen beispielsweise nannten es „Geschenk der Götter“. Im Römischen Reich wurden die Soldaten mit wertvollen Salzgaben entlohnt – daher stammt auch die Bezeichnung „Salär“ bzw. „Sold“. Denn weil die technische Entwicklung eine Salzherstellung ohne großen Aufwand noch nicht ermöglichte, war es besonders wertvoll: Die Menschen bauten es mühsam aus Meerwasser und in Salzwüsten ab, sofern sie überhaupt Zugang zum Meer hatten. Demzufolge war die Salzgewinnung über lange Zeit ein besonders gewinnbringender Wirtschaftsfaktor, um den ab und an heftig auch gestritten wurde. Zudem entstanden die sogenannten Salzstraßen, auf denen es von Ort zu Ort transportiert worden war. Daher rühren bis heute Ortsbezeichnungen wie beispielsweise Salzburg oder Salzgitter. Neben seiner Verwendung als Würzmittel wurden Salzbeigaben auch zu wichtigen Herstellungsmitteln in der Glas- und Keramikfertigung. Später, auch mit der Entdeckung großen Salzlager, verlor der Salzhandel peu à peu an ökonomischer Bedeutung – aber umso größer wurde das Interesse an Salzbeigaben als Bestandteil von Gewürzsalz.
Heute unterscheiden wir nach Art der Gewinnung zunächst zwischen Siedesalz, Steinsalz und Meersalz. Auf dieser Basis hat sich manche Gewürzmischung etabliert. Zusätzlich zur Gewürzmischung entwickelten sich viele Gourmet-Varianten, bei denen Salzanteile mit Gewürzen und Kräutern verfeinert wird. Diese Gewürzsalze auf der Basis raffinierter Mischungen aus Speisesalz mit aromatischen Gewürzen oder Gewürzzubereitungen bieten nicht nur kulinarisch, sondern oft auch optisch immer wieder ein Genusserlebnis und peppen die Speisen ganz erheblich auf.

Bildernachweis: Gewürze von Дарья Яковлева von Pixabay, Gewürze von Pexels von Pixabay , Salz von monicore von Pixabay, Safran von Ulrike Leone von Pixabay, Spices, Herbs von Elocin91 von Pixabay
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